Okt 052012
 

Steuerbehörden pochen auf die Steuerbescheinigung bei der Rückforderung von Abgeltungssteuern

Durch einen Depotwechsel, Änderung der Anlagestrategie oder einen Bankwechsel kann es zu Zahlungen von Abgeltungssteuern kommen, weil der Freistellungsauftrag noch nicht eingerichtet wurde.

Um die Abgeltungssteuern dann zurück zu erhalten sollte sich der Anleger eine Steuerbescheinigung für Kapitalerträge am Jahresende ausstellen lassen. Falls keine Steuerbescheinigung vorliegt, werden die Finanzbehörden auch keine Steuern erstatten.

Wie kann man sich vor dem Abzug der Abgeltungssteuer schützen?
Rechtzeitig vor der Zahlung von Kapitalerträgen sollte der Anleger einen Freistellungsauftrag stellen. Vielleicht ist es ja nur erforderlich, das der Freistellungsauftrag erhöht werden sollte. Auf jeden Fall ist etwas Bürokratismus erforderlich, damit keine Abgeltungssteuern gezahlt werden, oder später am Jahresende diese mittels der Einkommensteuererklärung zürück gefordert wird.

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