Aug 272012
 

Geldanlage in Fonds mit weniger Risiko als Unternehmensanleihen?

Anleger fürchten das Risiko bei der Geldanlage in Fonds und kaufen weniger Staatspapiere. Zum Teil sind jetzt Unternehmensanleihen gefragt. Erkennbar ist es daran, dass die Kurse von Festzins-Unternehmensanleihen steigen. Viele Anleger kaufen aber auch Fonds, deren Inhalt aus Unternehmensanleihen aus verschiedenen Währungen bestehen.

Ratingagenturen bewerten einzelne Unternehmen und speziell dazu deren Anleihen. Fondsmanager haben nun die Aufgabe, gezielt die Unternehmensanleihen für ihre Fonds herauszupicken, die ihrer Strategie am nächsten kommen. Steigt die Nachfrage zu solchen Anleihen, steigen die Kurse schneller, weil das Volumen der Unternehmensanleihen nicht denen der Staatsanleihen entspricht. Der Fondsmanager kann also nicht jederzeit kaufen, sondern muss viel vorsichtiger eine Auswahl treffen.  Sind die Anleihen mal nicht mehr so gefragt, kommt es schnell zu Kursverlusten und der Markt wird enger. In den letzten Jahren der Zinssenkung haben die Rentenfonds einen stetigen Wertzuwachs und einen Zulauf von Fondsgeldern erhalten. Das wird aber vermutlich nicht so bleiben, denn die Zinsen für Staatsanleihen im südeuropäischen Raum sind höher als die von erstklassigen Unternehmen.  Anleihen südeuropäischer Länder gelten als riskant und werden von den Fondsmanagern umgangen. Obwohl die Renditen dieser Staatsanleihen hoch sind, können weitere Verluste auftreten. Die Renditen der Staatsanleihen sind teilweise so hoch wie die der neu aufgelegten Mittelstandsanleihen.

Wer das Risiko als Fondsmanager beherrscht kann damit hohe Zinsen und hohe Renditen einfahren. Anleger sollten aber wachsamer werden. Irgendwann endet der Renditezug bei der Geldanlage in Fonds.

 

Tipp: Alternative Anlagechancen, die Geldanlage in Privatkrediten, wahrnehmen

 

 

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