Feb 242013
 

Die Lobby setzt der Honorarberatung zu.

Nachdem dich die Banken, allen voran die Volks-und Raiffeisenbanken sowie die Sparkassen sich über ihre Provisionsberatung geäußert  und bei der Gesetzgebung in ihrem Sinne Lobbyarbeit geleistet haben soll nun der Markt entscheiden, ob die Honorarberatung gewünscht ist.

Über die Honorarberatung sollte der Wettbewerb entscheiden Überschrift des BVR vom 21.02.2013.

Der Verbraucher kann darüber nicht entscheiden, wenn er nicht informiert wird, dass eine transparente Honorarberatung möglich ist.

Weitere Infos zur Honorarberatung und deren Vorteile

Der BVR sieht seine Banken in ihrer Existenz bedroht.

Wenn ein Bankenverband Existenznöte hat, weil Provisionen verloren gehen stellt sich die Frage, mit welchen Mitteln und Produkten werden so hohe Provisionen verdient, dass man seine Existenz gefährdet sieht. Sind Verbraucher  so stark über den Tisch gezogen worden? Die Verbraucher müssen die Provisionen bezahlen und wissen es nicht?

Das hat nichts mit einem sauberen Management zu tun!

Hier ein paar Zitate von hoch angesiedelten Personen, die Verbandspolitik betreiben und die hohen Provisionseinnahmen auch noch rechtfertigen:

DekaBank-Chef Waas: „Der reine Produktverkauf ist abgelöst worden“.

ZITAT: „Die gewachsenen Anforderungen an die DekaBank durch ihre Verbundpartner haben dazu geführt, dass wir uns vom klassischen Fondsanbieter zu einem Anbieter umfassender, auch kapitalmarktbasierter Fondslösungen entwickelt haben, der die Sparkassen heute auch bei der Beratung ihrer institutionellen Kunden und bei ihrer Eigenanlage unterstützt – Verbund ist gelebtes Vertrauen“, betont Waas.

Der reine Produktverkauf sei abgelöst worden durch einen lösungsorientierten Verbundgedanken. Dieser ermögliche es, auf die geänderten Bedürfnisse privater und institutioneller Kunden zu reagieren.

Quelle: Fondsprofessionell / 09. Februar 2012

Wie wurde denn tatsächlich bei den Sparkassen beraten 

„Wenn die Banken ihre Provisionen durchreichen müssen, führt das zu Produkten, die den Anlegern einen Mehrwert bieten“, meinte der zuständige Berichterstatter im Europaparlament, Markus Ferber von der deutschen CSU. Am Mittwoch berät der Wirtschaftsausschuss des Europaparlaments über den Vorschlag, wie es in der Zeitung weiter heißt. Im Oktober solle es eine Einigung im Ministerrat geben, 2013 soll die Richtlinie verabschiedet werden.

Die Banken und Sparkassen äußerten sich gegenüber der Zeitung kritisch zu den EU-Plänen. „Die Deutsche Kreditwirtschaft setzt sich nachdrücklich dafür ein, die provisionsbasierte Beratung und Honorarberatung gleichberechtigt bestehen zu lassen“, sagte Steffen Steudel, Sprecher des Bundesverbands der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR).Internetquelle

eu-infothek.   com/article/eu-will-weitergabe-von-bank-provisionen-kunden

 

abgerufen am 24.02.2013

Neue Info:Der Spiegel schreibt:

BVR vom 20.11.2011

Der Bundesverband der Deutschen Volksbanken und Raiffeisenbanken (BVR) setzt sich für Markttransparenz und Anlegerschutz ein, ist aber besorgt, dass die heute von der Europäischen Kommission vorgelegte Revision der europäischen Finanzmarktrichtlinie MiFID das dezentrale, anlegergerechte Dienstleistungsangebot von Genossenschaftsbanken und Sparkassen gefährdet. Der Verband ruft dazu auf, die Anlageberatung und das Wertpapiergeschäft nicht in ihrer Existenz zu bedrohen. Nur vier Jahre nach dem Inkrafttreten der MiFID legte die Kommission mit MiFID II und MiFIR am Donnerstag eine weitreichende Revision der Richtlinie vor, die vorsieht, provisionsbasierte Anlageberatung offenzulegen.

Internetquelle: der Link wurde vom BVR aufgehoben14062013. Das Gesprochene Wort könne ja dem BVR schaden.

http:// www.bvr.de/p.nsf/index.html?ReadForm&main=0&sub=10&ParentUNID=36B875299D7F3E6DC125792F00489263

abgerufen am 24.02.2013

Kunden sollten sich fragen, wenn in der Verbandspolitik unbedingt die Provisionsberatung beibehalten werden soll, wie sieht es dann in den Banken dieser Organisationen aus und wie sieht es in den Köpfen der Mitarbeiter aus.

Das auf den Weg gebrachte Honoraranlageberatungsgesetz sollte unbedingt überarbeitet werden. So wie es jetzt verankert werden soll, ist es ein Lobbygesetz und kein Gesetz das dem Verbraucher dient.

Eine transparente Honorarberatung ist das Richtige für die Verbraucher.

Die Kickbacks gehören den Kunden!

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  One Response to “Honorarberatung droht durch ein Lobbygesetz zu verkümmern”

  1. Wie immer bleibt der Verbraucher dabei leider auf der Strecke.

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